HIER sind wir zuhause ...

und hier fühlen wir uns wohl.

Links das Radolfzeller Münster ...

und rechts das Clubhaus.

Mit Blick auf die Höri ...

und die Berge des Hegaus.

Ein paar unserer "Revier-Nachbarn" ...

schauen immer 'mal vorbei.

Untersee und Seerhein

Der Untersee

Der Untersee (in Deutschland dem Bundesland Baden-Württemberg zugehörig und in der Schweiz den Kantonen Thurgau und Schaffhausen) ist mit rund 62 km² Fläche der kleinere der beiden Teile des Bodensees.

Es gibt vier ineinander übergehende See-Teile: Gnadensee, Markelfinger Winkel, Zeller See (alle in Deutschland) und den Rhein-See (in Deutschland und in der Schweiz).

Zwischen den beiden Anrainerstaaten existiert im Bereich des Untersees – im Gegensatz zum Obersee – eine festgelegte Grenzziehung. Der weitaus größere See-Teil gehört zu Deutschland. - Badische Anrainergemeinden sind Öhningen, Gaienhofen, Moos, Radolfzell, Reichenau, Allensbach und Konstanz, die ostschweizerischen Gemeinden lauten: Gottlieben, Ermatingen, Salenstein, Berlingen, Steckborn, Mammern, Eschenz und Stein am Rhein.

Der Untersee und seine Umgebung sind landschaftlich sehr stark gegliedert. Im See liegen die Inseln Reichenau und Werd, die etwas oberhalb (östlich) der Rheinbrücke Stein am Rhein den Grenzpunkt zwischen dem Untersee bzw. Rhein-See und Hochrhein markiert. Im Nordosten des Untersees liegt die Halbinsel Bodanrück, im Nordwesten das Hegau-Tiefland mit der Halbinsel Mettnau (… und dem Ruderclub Undine), die sich beide auf deutschem Territorium befinden. Im Westen des Zeller Sees befindet sich die landschaftlich sehr reizvolle Halbinsel Höri mit dem (überwiegend deutschen Höhenzug) Schiener Berg (715,6 m ü.M.). Im Süden wird der Untersee eingerahmt durch den schweizerischen Seerücken (721 m ü.M.). Die wichtigsten Zuflüsse des Untersees sind der See-Rhein und die Radolfzeller Aach, der einzige Abfluss ist der Hochrhein.

Der Untersee ist 62 km² groß und liegt mit 395,11 m ü. NHN 22 cm tiefer als der 472 km² große Obersee (395,33 m). Er ist maximal 40 m und im mittel 13 m tief. Sein Wasserinhalt beträgt 0,8 km³ und seine Ufer sind 87 km lang

Der Gnadensee … als Teil des Untersees

Der Gnadensee erstreckt sich zwischen Allensbach am Ufer des Bodanrück im Norden und der Insel Reichenau im Süden, von der Spitze der Mettnau im Westen und dem Reichenaudamm mit seiner Pappelallee im Osten. - Der Legende nach kommt der Name des Gnadensees aus der Zeit, als die Gerichtsbarkeit auf der Insel Reichenau angesiedelt war. - Wurde ein Angeklagter zum Tode verurteilt, so konnte die Vollstreckung des Urteils nicht auf der Insel ausgeführt werden, sondern nur auf dem Festland, da die ganze Insel „heiliger Boden“ war. - Deshalb wurde der Verurteilte mit einem Boot zum Festland in Richtung Allensbach gebracht, damit das Urteil dort vollstreckt werden konnte. Wenn nun der Abt den Verurteilten doch noch begnadigen wollte, so ließ er eine Glocke läuten, bevor der Verurteilte am anderen Ufer ankam. Damit wurde dem Henker auf dem Festland signalisiert, dass der Verurteilte Gnade erfahren habe.

Die obige Legende ist eine so genannte „Namensage“. - Der Name Gnadensee erklärt sich jedoch besser mit der gnädigen Mutter Maria, der „Gnadenfrau“, da das am Gnadensee liegende Münster des Klosters Reichenau in Mittelzell eine Marienkirche war. Ähnlich lässt sich übrigens der Ortsname Frauenfeld im benachbarten Thurgau erklären.

Der Markelfinger Winkel … als Teil des Untersees

Der Markelfinger Winkel ist das westliche Ende des Gnadensees, - zwischen Markelfingen im Nordosten, Radolfzell im Nordwesten und der Mettnau im Südwesten. – Seine südöstliche Abgrenzung liegt zwischen der Mettnauspitze und dem Bodanrück. Der Markelfinger Winkel ist mit einer maximalen Wassertiefe von 16 m der flachste Teil des Untersees. Zufluss ist der Mühlbach, der den auf dem Bodanrück liegenden Mindelsee entwässert.

Der Zeller See … als Teil des Untersees

Der Zeller See liegt zwischen der Halbinsel Mettnau im Norden, der Halbinsel Höri im Süden und der Insel Reichenau im Osten. Im Westen liegt das Mündungsgebiet der Radolfzeller Aach, - knapp 2 Kilometer südwestlich der Großen Kreisstadt Radolfzell am Bodensee, welche anerkannter Kurort ist (Mettnau-Sanatorium), etwas mehr als 30.000 Bürger aufweist, - davon ca. 19.000 innerhalb der Kernstadt und die Heimat ist des idyllisch gelegenen, sportlich höchst erfolgreichen Ruderclubs UNDINE e.V. !!!

Der Rheinsee … als Teil des Untersees

Als Rheinsee (häufigere, heutige Bezeichnung: „See-Rhein“) wird der Teil des Untersees bezeichnet, welcher – von Konstanz kommend – im Norden von der Insel Reichenau, im Osten vom Südosteil des Bodanrücks, im Süden vom schweizerischen Ufer des Seerückens und im Westen vom südlichen Ufer der überwiegend deutschen Halbinsel Höri mit dem Schiener Berg begrenzt wird. Er folgt damit ungefähr der im Untersee geltenden Grenzziehung zwischen Deutschland und der Schweiz. Dieser See-Teil ist meist auch gemeint, wenn vom Untersee im engeren Sinn die Rede ist. Der Begriff Rheinsee wird im Alltagssprachgebrauch kaum verwendet und findet sich meist nur in Fachpublikationen, wohingegen – wie eingangs bereits ausgeführt – der Begriff „See-Rhein“ sehr viel geläufiger ist. – Als westliche Begrenzung des Untersees gilt gemeinhin die Rheinbrücke von Stein am Rhein; - ab diesem Punkt folgt die Bezeichnung „Hochrhein“ !

Text: WIKIPEDIA u. RC UNDINE
Foto: WIKIPEDIA
Urheber: Travus
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