Imperia-Sprint 2018

von Jochen Gensky Ruderclub Undine mit 2 Booten sehr erfolgreich vertreten

Im Rahmen der „Bodenseewoche“ in Konstanz wurde wieder der „Imperia Sprint“ durchgeführt, ein Kurzstreckenrennen, bei dem die Mannschaften in Gig-Doppelvierern m.St. aus dem Konstanzer Trichter an der Imperia vorbei in den Hafen spurten. Das Besondere an diesem Wettkampf ist, dass er spätabends bei Dunkelheit durchgeführt wird. Das ist zwar reizvoll, weil die Boote wunderschön durch bunte LED-Girlanden geschmückt sind. Auch kann man sie durch die Farbe der Girlanden sowie durch die ebenfalls beleuchtete Bugnummer gut unterscheiden. Aber von den Ruderern sieht man so gut wie nichts, die Mannschaften rackern sich im Dunkeln ab; hier würde man sich vom Veranstalter wünschen, dass er im nächsten Jahr für ein klein wenig Beleuchtung sorgt, wenigstens auf dem letzten Stück von der Imperia bis zum Ziel im Hafen.

Von der Undine waren 2 der gemeldeten 12 Boote am Start: Der Junioren-Vierer mit Felix Toch und Harriet Wappler-Niemeyer zusammen mit ihren LRV-Partnern Luisa Kaiser (Nürtingen), Lukas Rehe (Esslingen) und St. Jens Keller (Ulm) bildete die jüngste Mannschaft im Feld, während das andere Undine-Boot mit Simon Burkel, Matthias Reichelt, Kristof Wilke, Michel Overlack und Lotte Overlack am Steuer auf Grund seiner ruderischen Meriten als Favorit an den Start ging. Der ließ aber auf sich warten, denn die vorangehenden Shows auf dem Wasser dauerten länger als vorgesehen. Für die Zuschauer war das leicht zu ertragen, denn die Darbietungen der Wasserskifahrer waren attraktiv (auch weil sie gut beleuchtet waren), während die Ruderer fernab des Geschehens im Dunkeln hin und her ruderten und auf ihren Start über eine halbe Stunde lang warten mussten.
Dann ging's endlich los, in 4 Vorläufen kämpften jeweils 3 Boote ums Weiterkommen, was beiden Undine-Teams mühelos gelang. Und beinahe wären sie auch beide ins Finale gekommen, denn die Youngster scheiterten im Halbfinale nur ganz knapp! Die ältere Undine-Mannschaft, die in ähnlicher Besetzung zwei Jahre zuvor den Imperia-Pokal gewonnen hatte, wurde in allen Läufen ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann auch das Finale mit fast 2 Bootslängen Vorsprung. So freuten sich die an der Imperia versammelten Undinler über einen sowohl durch die Anzahl seiner Teilnehmer als auch durch ihre Leistung überzeugenden Auftritt unseres Vereins.

Text: Johannes Wilke

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