Beetz See, Brandenburg, 20. - 23. Juni

von RC UNDINE

Gute Platzierungen bei Deutscher Juniorenmeisterschaft

In der vergangenen Woche fanden die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Brandenburg auf dem Beetzsee statt.
Vertreten war die Undine mit fünf Sportlern, begleitet von Trainer Frank Rogall.
Harriet Wappler-Niemeyer ging im Einer der unter 19-jährigen an den Start. In einem sehr anspruchsvollen Vorlauf, in dem sie den zweiten Platz hätte belegen müssen, um sich direkt für das Halbfinale zu qualifizieren, belegte sie den vierten Platz. Deshalb musste sie am nächsten Tag im Hoffnungslauf an den Start. Mit einem Sieg in diesem Rennen konnte sie sich das Halbfinalticket sichern. Um sich für das A-Finale zu qualifizieren, musste sie mindestens unter die drei schnellsten Boote kommen. Im Halbfinale startete sie gegen die drei Vorlaufstärksten, und konnte sich durch ein sehr starkes Rennen den dritten Platz und damit den Einzug ins A-Finale sichern. Damit war ein großes Zwischenziel erreicht. Im großen Finale war sie bis zur 1200 Meter-Marke auf Platz zwei, hintenraus fehlten jedoch durch die verletzungsbedingte vierwöchige Trainingspause, die Körner und sie musste auch durch die benachteiligte Außenbahn zwei Kontrahentinnen vorbeiziehen lassen.
Dennoch ist dies ein hervorragendes Ergebnis, zumal alle anderen Sportlerinnen in ihrem Finale bereits Medaillen auf Welt- oder Europameisterschaften gewonnen haben.
Im Doppelzweier der unter 17-Jährigen starteten Kilian Gorus und Felix Schön. Nachdem sie im Vorlauf kurz vorm Ziel das Halbfinalticket vorläufig wieder abgeben mussten, kämpften sie es sich im Hoffnungslauf zurück. Im Halbfinale sicherten sie sich mit einem fünften Rang einen Startplatz im B-Finale. Dort belegten sie mit einem starken Rennen den dritten Platz und gehören damit zur Top-10 der schnellsten Doppelzweier dieser Altersklasse.
Frederik Rogall und Phillip Aschenbrenner starteten im leichten Doppelzweier der A-Junioren. Auch diese beiden konnten sich nicht direkt für das Halbfinale qualifizieren und mussten im Hoffnungslauf erneut an den Start, konnten sich dann jedoch nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen.
Frederik Rogall startete außerdem im leichten Doppelvierer der A-Junioren in Renngemeinschaft mit Speyer und Treis-Karden. Über den Hoffnungslauf qualifizierten sie sich für das Finale, konnten dort jedoch durch einen kurz vor dem Start entstandenen Bootsschaden nicht antreten.

Text: Harriet Wappler-Niemeyer

 

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